Tipps zur Buchführung – Grundlagen für Selbständige – Rechnungsstellung

Tipp 6 – Nehmen Sie Ihre Buchführung selbst in die Hand!

Rechnungsstellung – wie schreibe ich eine korrekte Rechnung

Alle Unternehmer sind nach dem Umsatzsteuergesetz (UStG) verpflichtet, eine korrekte Rechnung an den Leistungsempfänger auszustellen. Privaten Personen gegenüber gilt diese Verpflichtung prinzipiell nicht. Nach § 14 Abs. 4 UStG müssen die Angaben, wie in dieser PDF angegeben, auf jeder ordnungsgemäßen Rechnung stehen.

Das Umsatzsteuerrecht sieht eine Reihe von gesetzlichen Mindestangaben vor. Bei Kleinbetragsrechnungen bis zu einem Betrag von 250 EUR brutto (bis 2016 waren es 150 EUR brutto) wird auf ein paar Angaben verzichtet.

Folgende Angaben sind nach § 33 UStDV immer notwendig:

  • der vollständiger Name und die Anschrift des Rechnungsstellers. Hierbei ist darauf zu achten, dass es der korrekte Unternehmensname ist. Im Falle eines Gewerbetreibenden der nicht im Handelsgesetzbuch eingetragen ist, wie z.B. ein Einzelunternehmen, ein Kleingewerbetreibenden oder der Freiberufler ist immer der Vor- und Nachname der Person eine Pflichtangabe in der Rechnung, dieser kann noch mit einem weiteren Namenszusatz ergänzt werden.
  • das Ausstellungsdatum der Rechnung
  • die Menge und Art der Leistung, bzw. der Umfang z.B. bei einer Dienstleistung, es reicht die Angabe des Monats
  • der anzuwendender Steuersatz und die Summe des Bruttobetrages
  • der Hinweis auf eine Steuerbefreiung, wie z.B. der Kleinunternehmerregelung

EXPERTEN TIPP!

Immer wieder kommt die Frage auf, was eine fortlaufende Rechnungsnummer ist. Das bedeutet dass nach $14 UStG, das jede Rechnungsnummer nur ein einziges Mal vergeben sein darf, und infolgedessen ist es sinnvoll, diese fortlaufend z.B. mit Buchstaben und Zahlenkombinationen anzulegen. Ob Sie nun mit einer ersten Rechnungsnummer beginnen, oder auch eine Unterteilung auf Jahr, Monat oder Tag vornehmen, das bleibt Ihnen frei. Gut ist ein fortlaufendes System, um die einmalige Vergabe zu gewährleisten.

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Ein Buchhaltungsprogramm kann die Erstellung einer korrekten Rechnung insofern erleichtern, dass Buchhaltungsprogramme gesetzeskonform automatisch korrekte Rechnungsvorlagen erstellen. Sie müssen nur noch auf die besonderen Hinweise wie z.B. die Steuerbefreiung achten und denken Sie bei der Anlage von Artikeln immer daran, die Art oder den Umfang Ihres Artikels zu erfassen.

Schauen Sie sich Ihre Eingangsrechnungen doch einmal genauer an und prüfen Sie die Rechnungen regelmäßig auf Korrektheit, dann sind Sie auch bei der Vorsteueranmeldung immer auf der sicheren Seite, hier erfahren Sie mehr zu der Vorsteueranmeldung  Tipps zur Buchführung – Grundlagen für Selbständige – den Überblick behalten

Im Juli erscheint der nächste Blogartikel zum Thema „Umsatzsteuersaetze – was bei der Wahl des Steuersatzes zu beachten ist“

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