Tipps zur Buchführung – Grundlagen für Selbständige – den Überblick behalten

Tipp 3 – Nehmen Sie Ihre Buchführung selbst in die Hand!

Den Überblick behalten – Termine und Fristen bei der Einreichung Ihrer Umsatzvorsteueranmeldung

Wenn Sie Selbständig sind als Gewerbetreibender oder Freiberufler, müssen Sie in der Regel monatlich, vierteljährlich oder jährlich Ihre Umsatzsteuervoranmeldungen elektronisch an das zuständige Finanzamt übermitteln. Die Übermittlung erfolgt über elsteronline.de und Sie benötigen für die authentifizierte Übermittlung ein Zertifikat des Finanzamtes.

Dieses erhalten Sie nach Ihrer Registrierung. Die Vergabe des Zertifikates kann bis zu 2 Wochen in Anspruch nehmen. Sollten Sie Ihre Voranmeldung erst verspätet übermitteln können, stellen Sie einen Antrag auf Erlass des Strafzuschlages.

Um Säumniszuschläge bei der Abgabe der Unterlagen zu vermeiden, können Sie dem Finanzamt eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilen. Dieses vermerken Sie einfach auf Ihrer Umsatzsteuervoranmeldung. Das Finanzamt bucht so auch die geschuldete Zahllast ab und das meistens erst ein paar Tage nach Fälligkeit.

Die regelmäßige Abgabeverpflichtung regelt sich nach der Höhe Ihrer Umsatzsteuerzahllast des vergangenen Jahres. Je mehr Umsatzsteuer Sie zahlen, desto engmaschiger müssen Sie die Vorsteueranmeldungen einreichen:

  • bei mehr als 7.500€ Zahllast gilt die monatliche Abgabepflicht
  • bei 1.000€ – 7.500€ Zahllast melden Sie vierteljährlich
  • bis 1.000€ Zahllast genügt die Jahresumsatzsteuererklärung am Jahresende

In dem Jahr Ihrer Existenzgründung und im darauffolgenden Jahr sind Sie verpflichtet, unabhängig von der Zahllast, die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich abzugeben.

Die Abgabetermine Ihrer Umsatzsteuervoranmeldung:

  1. immer zum 10. Tag des Folgemonats, nach Ablauf des Voranmeldezeitraums
  2. immer zum 10. Tag, einen Monat nach dem Folgemonat mit einer Dauerfristverlängerung
  3. immer zum 10. Tag nach Ablauf des vierteljährlichen Voranmeldezeitraums
  4. zum Jahresende bis zum 10. Tag nach Ablauf des jährlichen Voranmeldezeitraums

EXPERTEN TIPP!
Bei hohen Vorsteuererstattungen, zum Beispiel bei betrieblichen Investitionen wie einer Ladenneueinrichtung, sollten Sie die 3 – 5 größten Eingangsrechnungen in Kopie per Post an Ihr zuständiges Finanzamt senden. Sie ersparen sich Rückfragen und eventuelle Prüfungen

Sie sind noch in der Ablage und Erfassung ihrer Belege, dann finden Sie hier ein paar wertvolle Tipps in Grundlagen für Selbständige Tipp 2 Gut sortiert – der vollständig und gut geordnete Belege Ordner

Im April erscheint der nächste Blogartikel zum Thema Steuererklärung 2019 – Ausfüllhilfe zur EÜR Einnahmenüberschussrechnung und der Steuerkalender

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